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Qualitäten Urbaner Gebiete - Baulich-gestalterische Strategien und stadträumliche Qualitäten für Urbane Gebiete

Ergebnisse

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Qualitäten Urbaner Gebiete - Baulich-gestalterische Strategien und stadträumliche Qualitäten für Urbane Gebiete


Projektnummer
10.08.18.7-18.08
Projektbeginn
11.2018
Projektende
11.2020
Projektstatus
laufend

Ergebnisse
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Stadtgebiet in Pasadena, Südkalifornien, Quelle: 123rf, Fotograf: klotz

Mit der Einführung der "Urbanen Gebiete" in der deutschen Baunutzungs- verordnung wurden neue Voraussetzungen für die Entwicklung von Mischnutzungen und Dichte geschaffen, um u.a. mehr Wohnraum zu generieren. Dies ist nun vermehrt in gewerblich geprägten und anderen dichter bebauten Gebieten mit innerstädtischem Charakter möglich.

Die neuen Bedingungen benötigen eine angemessene Konzeption während der Planung und Erstellung neuer Flächen, Gebäude und Zwischenräume, um auf der baulichen Ebene eine qualitätsvolle (Nach-)Verdichtung und zielführende Durchmischung sicherzustellen. Das Forschungsvorhaben beantwortet dazu folgende Frage: Welche räumlich-bauliche Gestaltung von Gebäuden und Zwischenräumen trägt der neuen, verdichteten Mischnutzung "Urbane Gebiete" und ihrem zukünftigen Wandel Rechnung? Die Antworten werden in baulichen Strategien zusammengefasst, um stadträumlichen Qualitäten für Urbane Gebiete auszuhandeln, zu planen, umzusetzen und zukünftig anpassbar zu betreiben. Dazu werden Qualitätskriterien und Lösungsansätzen gesammelt sowie internationaler Ausgangsbeispiele dichter und durchmischter Gebiete analysiert. Darauf aufbauend werden potenzielle "Urbane Gebiete" evaluiert und im Dialog mit den Akteuren geeignete Szenarien entwickelt. Auf diese Weise entstehen Show Cases, die bestehenden Musterbauordnungen gegenübergestellt werden. Schließlich werden verallgemeinerbare Handlungsempfehlungen in einem typologischen Kompendium illustriert.

Das Projekt versteht sich im Kontext bisheriger Stadtforschung und liefert Antworten im Qualitätsdiskurs urbaner Dichte. Es werden Konsequenzen für Gebäude und die Aufwertung des öffentlichen (Zwischen-) Raums erforscht, die Begriffe "Dichte" und "Nutzungsmischung" mit konkreten Vorschlägen gefüllt sowie anhand räumlicher Situationen illustriert und der gültigen Musterbauordnung gegenübergestellt. Dadurch entsteht im Dialog der Institutionen, Planer*innen und Investoren eine konkrete Grund- lage zur Aushandlung der räumlich-baulichen Gestalt "Urbaner Gebiete".

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Hochschule Luzern - Technik & Architektur, Institut für Architetur IAR,Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP)
Technikumstrasse 21
06048 Horw / Schweiz

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Forscher

Hochschule Luzern - Technik & Architektur, Institut für Architektur IAR
Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP)
Prof. Dr. Peter Schwehr
Technikumstrasse 21
06048 Horw / Schweiz  

Technische Universität Berlin, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt
Prof. Dr. rer. pol. Kristin Wellner (Bearbeiter: Prof. Dr. rer. pol. Kristin Wellner)
Strasse des 17. Juni 152
10623 Berlin

Fachbetreuer/in im BBSR :

Dr. Katja Hasche, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Urbane Gebiete, Qualität, Dichte, Verdichtung, Mischnutzung, Mischgebiet, Zwischenraum, Stadtentwicklung, Stadtraum
Einordnung in Zukunft Bau : Architektur und Stadtraum, Architektur/ Gestaltung/ Qualität, Normen/ Standards, Forschungsbericht, Forschungsförderung
Bundesförderung in EUR : 105.780,00