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Konkretisierung von Auswertekriterien zur Berechnung der Verbrennungseffektivität für den modernen Wohnungsbau

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Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Konkretisierung von Auswertekriterien zur Berechnung der Verbrennungseffektivität für den modernen Wohnungsbau


Projektnummer
10.08.18.7-18.48
Projektbeginn
02.2019
Projektende
07.2020
Projektstatus
laufend

Ergebnisse
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Auf Grundlage von Literaturrecherchen und selbst durchgeführten Brandversuchen im Klein- und Großmaßstab sollen bestehende Auswertekriterien für die Verbrennungseffektivität miteinander vergleichen, verknüpft und erweitert werden. Die Weiterentwicklung der bestehenden Kriterien soll durch neue Analysemethoden erfolgen. Zudem soll durch die Brandversuche das Verständnis der Brandentstehungsphase und die dabei ablaufenden chemisch-physikalischen Vorgänge erweitert werden. Aufgrund von neuen Erkenntnissen und Verbesserungen im Wohnungsbau und der Lebensqualität haben sich die im modernen Wohnungsbau vorhandenen und im Bauwesen verwendeten Materialien gewandelt. Wo in den vorigen Jahrzehnten z.B. Vollholz verwendet wurde, wird heutzutage zunehmend auf Fertigteile und Kunststoffe in Holzoptik gesetzt. Mittlerweile ist es bereits möglich ganze Möbelstücke "digital" zu fertigen, d.h. zu "drucken". Der Einfluss veränderter Brandlasten auf das Brandgeschehen bleibt dabei weitestgehend unbetrachtet. Das Brandrisiko hat sich dementsprechend verändert und es bedarf einer systematischen Analyse, um eine aussagekräftige Basis für Berechnungen liefern zu können. Die Wärmefreisetzungsrate wird dabei wesentlich durch die Verbrennungseffektivität Chi bestimmt, die abhängig von dem brennenden Stoff ist. Es besteht die Problematik, dass weder im Eurocode noch in einer anderen Norm ein Berechnungsverfahren für Chi gegeben ist, sondern lediglich ein fester Zahlenwert je Stoffgruppe (fest, flüssig, gasförmig) angenommen werden kann. Das beantragte Vorhaben dient der Erlangung eines besseren Verständnisses der  Brandentstehungsphase und der Bestimmung der Verbrennungseffektivität.

 

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

TU Braunschweig, Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB),Fachgebiet Brandschutz
Beethovenstraße 52
38106 Braunschweig

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Forscher

 

Technische Universität Braunschweig
Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften
Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB), Fachgebiet Brandschutz
Beethovenstraße 52
38106 Braunschweig
Projektleiter:  Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jochen Zehfuß
Projektmitarbeiter: Dr.-Ing Olaf Riese, Christian Northe M.Sc., Lukas Gößwein M.Sc
 

 

Fachbetreuer/in im BBSR :

Felix Lauffer, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Brandschutz, Verbrennung, Verbrennungseffektivität, Gasanalyse, Cone Kalorimeter, moderne Brandlasten
Einordnung in Zukunft Bau : Brandschutz, Planungsprozesse, Wohnungsbau, Forschungsbericht, Forschungsförderung
Bundesförderung in EUR : 87.236,56