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Planung und Entwicklung baulich-technischer und prozessualer Musterlösungen für Intensivstationen - Reduktion von Krankenhausinfektionen durch evidenzbasierte Krankenhausarchitektur

Ergebnisse

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Planung und Entwicklung baulich-technischer und prozessualer Musterlösungen für Intensivstationen - Reduktion von Krankenhausinfektionen durch evidenzbasierte Krankenhausarchitektur


Projektnummer
10.08.18.7-20.07
Projektbeginn
11.2020
Projektende
05.2023
Projektstatus
laufend

Ergebnisse
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ViLevi/Fotolia

Die Intensivstation ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Sie steht als Abteilung der Maximalversorgung im Zentrum jedes Krankenhauses. Jährlich werden ca. 2,2 Millionen Menschen auf deutschen Intensivstationen behandelt mit stark wachsendem Trend seit 2003 (Statistisches Bundesamt 2018). Grund ist u.a. die zunehmende Zahl älterer, multimorbider Patienten und die Tendenz zu immer kürzeren Liegezeiten. Seit Jahrzehnten nimmt außerdem die Komplexität und die Technisierung der intensivmedizinischen Versorgung zu. In der Folge haben Intensivstationen zumeist hohe Raten an Krankenhausinfektionen (ca. 20 % der Patienten) und es erhöhen sich nahezu kontinuierlich Arbeitsdichte und Kostendruck. Dadurch wird die Arbeit auf Intensivstationen für die Angestellten zunehmend unattraktiv. Dies führte zu dem momentan massiven Mangel an ausgebildetem intensivmedizinischen Fachpersonal (Karagiannidis Ärzteblatt 2018). Die seit Januar 2019 greifenden Pflegeuntergrenzen können diesen Mangel an Fachpersonal aktuell nicht beheben. Das Projekt "Intensivstation der Zukunft" wird diese Probleme aufgreifen und gegenwärtige Konzepte für die Planung und den Betrieb von Intensivstationen im Krankenhaus prüfen. Es werden neue, innovative bauliche Lösungen entwickelt, die den täglichen Problemen entgegenwirken. Im Fokus stehen zwei Aufgabenbereiche: (a) Reduktion von Krankenhausinfektionen durch neue evidenzbasierte Präventionskonzepte (b) Verbesserung der Patientenversorgung durch Anpassung der Stationsstruktur auf wesentliche Abläufe

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Technische Universität (TU) Braunschweig
Universitätsplatz 2
38106 Braunschweig

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen (IIKE) - Technische Universität Braunschweig
Prof. Mag. Arch. M. Arch. Carsten Roth
iike(at)tu-braunschweig.de
38106 Braunschweig

Weitere Forscher/innen :

Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Charité Universitätsmedizin Berlin

Hindenburgdamm 27

12203 Berlin

Name der Verantwortlichen: Prof. Dr. Petra Gastmeier, PD Dr. Rasmus Leistner

Praxispartner/innen :

Aqua free GmbH

Winsbergring 31

22525 Hamburg

Name der Verantwortlichen: Florian Dibbern

 

B. Braun Melsungen AG

Carl-Braun Straße 1

34212  Melsungen

Name des Verantwortlichen: Oliver Jacob

 

Bode Chemie GmbH

Melanchthonstraße 27

22525  Hamburg

Name des Verantwortlichen: Henning Mallwitz

 

Kimberly-Clark GmbH

Carl-Spaeter-Str. 17

56070  Koblenz

Name der Verantwortlichen: Patricia Bohlmann-Schmidt

 

LINET spol. s r.o.

Želevčice 5

274 01 Slaný

Name der Verantwortlichen: Tabea Lanzke

 

Resopal GmbH

Hans-Böckler-Straße 4

64823 Groß-Umstadt

Name der Verantwortlichen: Marc o. Gehrmann

 

Schülke & Mayr GmbH

Robert-Koch-Straße 2

22851 Norderstedt

Name des Verantwortlichen: Fabian Böhlke

 

Städtisches Klinikum Braunschweig GmbH

Freisestraße 9/10

38118 Braunschweig

Name des Verantwortlichen: Dr. med. Thomas Bartkiewicz

 

Tarkett Holding GmbH

Nachtweideweg 1-7

67227 Frankenthal

Name des Verantwortlichen: Moritz Helbach

 

VAMED Management und Service GmbH Deutschland

Schicklerstraße 5

10179 Berlin

Name des Verantwortlichen: Roman Schlepps

 

Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH

Rudower Straße 48

12351 Berlin

Name des Verantwortlichen: PD Dr. Christian Brandt

 

 

 

Fachbetreuer/in im BBSR :

Guido Hagel, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Intensivstation, Krankenhaus, Infektionsprävention, Hygiene, Architektur, Corona, Multiresistene Erreger
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, Architektur/ Gestaltung/ Qualität, Planungsprozesse
Forschungskategorie nach EU : Industrielle Forschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 228.230,52