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CircularWOOD - Paradigmenwechsel für eine Kreislaufwirtschaft im Holzbau

Ergebnisse

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

CircularWOOD - Paradigmenwechsel für eine Kreislaufwirtschaft im Holzbau


Projektnummer
10.08.18.7-20.14
Projektbeginn
03.2021
Projektende
02.2023
Projektstatus
laufend

Ergebnisse
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circularWOOD - Paradigmenwechsel für eine Kreislaufwirtschaft im Holzbau; Quelle: TUM | HSLU

Der Baustoff Holz bleibt heute nicht lange genug Teil des Stoffkreislaufs. Auch wenn in der Forst- und Holzwirtschaft das Thema der Kreislaufwirtschaft in der Diskussion bereits etabliert und Holz im Vergleich zu mineralischen Baustoffen durch seine kaskadische Nutzung länger im Stoffkreislauf bleibt, ist das Potential v. Holz i. d. Ökobilanzierung nicht ansatzweise ausgeschöpft. Bauprojekte die den Prinzipien einer zirkulären Bauwirtschaft folgen, kommen nicht ü. d. Status von Pilotprojekten hinaus. Hier setzt das FP circularWOOD an u. eruiert Potenziale u. Barrieren des Baustoff Holz in der zirkulären Bauwirtschaft. Durch Synthese u. Interpretation aktueller Forschungsergebnisse u. Umsetzungspraktiken werden zunächst die globalen Handlungsfelder der Kreislaufwirtschaft auf drei Betrachtungsebenen identifiziert # Gebäude und Konstruktion – Bauteilaufbauten, Fügeprinzipien, Rückbaubarkeit # Normen und Regularien – Zertifizierungen, Bauteilzulassungen, Gewährleistung # Logistik und Vertrieb – Verfügbarkeit, Skalierung, Planungssicherheit Die darauf aufbauende Simulation eines Planungs- u. Bauprozess auf Grundlage der Analyse exemplarischer Bauteilaufbauten anhand realisierter Gebäude (Fallbeispiele) und die kritische Betrachtung derzeitiger Konstruktionsmethoden konkretisieren spezifische Defizite u. Handlungsfelder für einen zirkulären Holzbau mit Fokus auf: # Re-Use kompl. Bauteile # Materialverwertung Die multidisziplinäre Diskussion der Erkenntnisse u. Entwicklung v. Lösungsansätzen zur systemimmanenten Integration in bestehende Abläufe, unter Berücksichtigung digitaler Methoden der Branche fokussiert Zukunftsstrategien zur Nutzung des Potenzials des Holzbaus im Kreislaufsystem Bauwirtschaft. Zur praxisnahen Aufbereitung u. zielgruppengerechten Kommunikation werden verallgemeinerbare Kriterien als Basis für Handlungsempfehlungen für eine zirkuläre Holzbauwirtschaft ausgearbeitet u. als Kompendium für die Akteure der Wertschöpfungskette zusammengefasst.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Technische Universität München
Arcisstrasse 21
80333 München

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Technische Universität München
Prof. Hermann Kaufmann
kaufmann(at)tum.de
80333 München

Fachbetreuer/in im BBSR :

Daniel Wöffen, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Kreislaufwirtschaft, industrialisierter Holzbau, Design for Dissassembly, Weiterverwendung, Re-Use, Qualitätssicherung, Kreislaufpotential, Recycling, Bauteile, Bauelemente
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, Zirkuläres Bauen/ Rückbau/ Recycling, Holzbau, Architektur/ Gestaltung/ Qualität
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 229.652,20