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Nachhaltigkeit durch Transparenz in der Lieferkette Bau – Gemeinsame Standards der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Produktkategorien des Bauwesens über die Lieferkette

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Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Nachhaltigkeit durch Transparenz in der Lieferkette Bau – Gemeinsame Standards der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Produktkategorien des Bauwesens über die Lieferkette


Projektnummer
10.08.18.7-20.59
Projektbeginn
10.2021
Projektende
03.2023
Projektstatus
laufend

Ergebnisse
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Nachhaltigkeit durch Transparenz in der Lieferkette Bau; Quelle: natureplus e.V.

Neben Energie und Klimaschutz haben sich Politik und Gesellschaft für das Bauwesen die Reduktion des Ressourcenverbrauchs und die nachhaltige Gewinnung der Rohstoffe zur Aufgabe gemacht. Raubbau an der Natur, Verlust von Biodiversität und soziale Missstände wie Kinderarbeit und Zwangsarbeit sollen nicht nur bei der Herstellung der Produkte und Gebäude, sondern auch in der vorgelagerten Lieferkette ausgeschlossen werden. Im Bau- und Wohnungswesen ist Transparenz bezüglich der Ressourcengewinnung noch die Ausnahme. Internationale Chain-of-Custody-Systeme sind einzig im Bereich Holz verbreitet. Corporate-Social-Responsibility-Berichte gibt es nur für wenige Großkonzerne. Brauchbare Mechanismen zur Darstellung und Kontrolle der Lieferkette fehlen bislang, die Einhaltung internationaler sozialer und ökologischer Standards wie der OECD-Leitsätze ist in der Bauwirtschaft nicht gewährleistet. Wir wollen hierfür in diesem Projekt Abhilfe schaffen, das BNB-System des Bundes stärken und allen an der Wertschöpfungskette Bau Beteiligten eine nachhaltigere Produktauswahl ermöglichen. In dem Projekt „NaLiBau“ geht es darum, mögliche Risikomaterialien zu identifizieren und, unter aktiver Einbeziehung aller auf diesem Feld tätigen Akteure und Auswertung ihrer bisherigen Erfahrungen, Anforderungen an die verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung im Bauwesen zu definieren. Wir wollen unter Einbeziehung bestehender Label und Gütezeichen praxisgerechte Instrumente erarbeiten, mit denen sich diese Anforderungen über die ganze Lieferkette nachweisen lassen. Wir wollen untersuchen, inwieweit bestehende Datenbanken, auch aus anderen Branchen, hierfür praktikable Ansätze liefern. Die Projektergebnisse sollen dann in die Instrumente des Bundes (BNB, ÖKOBAUDAT, WECOBIS) sowie in die Prüfungspraxis von natureplus und anderer interessierter Zertifizierer einfließen. Durch die intensive Akteursbeteiligung versprechen wir uns eine gute Akzeptanz und eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

natureplus e.V. - Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen
Hauptstr. 24
69151 Neckargemünd

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

natureplus e.V. - Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen
Tilmann Kramolisch
kramolisch(at)natureplus.org
69151 Neckargemünd

Fachbetreuer/in im BBSR :

A. Bauer, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Lieferkettentransparenz im Bauwesen, Gütesiegel, soziale und ökologische Standards, Nachhaltiges Bauen, Akteursbeteiligung, Menschenrechte, Umweltstandards, Chain-of-Custody, nachhaltige Rohstoff-Gewinnung
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Bewertungssysteme für Nachhaltiges Bauen, Bauwirtschaft
Forschungskategorie nach EU : Experimentelle Entwicklung
Art des Unternehmens : kleines Unternehmen
Bundesförderung in EUR : 54.300,00