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Low-Tech-Green Fassadenbegrünung / Quantifizierung von Aufwand und Ertrag von begrünten Fassaden

Ergebnisse

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Low-Tech-Green Fassadenbegrünung / Quantifizierung von Aufwand und Ertrag von begrünten Fassaden


Projektnummer
10.08.18.7-21.51
Projektbeginn
08.2021
Projektende
06.2023
Projektstatus
laufend

Ergebnisse

Modellvorhaben, Wohnwerk Mannheim, 2019, Quelle: DGJ Architektur GmbH

Die Fassadenbegrünung hat zahlreiche Vorteile: Die Anwendung vor Fenstern/Glasfassaden kann durch die Verschattungsleistung und Verdunstungskühlung der Pflanzen zu einer Verringerung der sommerlichen Überhitzung führen. Die Vegetation leistet zudem Lebensraum und Nahrung für Insekten und Vögel und unterstützt der Artenvielfalt. Das städtische Mikroklima wird positiv beeinflusst. Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, ein kostengünstiges System für die Begrünung von Gebäudefassaden in Herstellung und Betrieb zu entwickeln. Dazu wird der technische Aufwand für die Bewässerung der Pflanzen minimiert. Die Anlage pumpt Regenwasser mit nur einer Pumpe zu einem im Gebäude hoch gelegenen Tank (z. B. auf dem Dach). Von dort aus wird es durch Schwerkraft angetrieben, und versorgt die Pflanzen über eine Anstaubewässerung. Es sind nur wenige aktive Komponenten notwendig, was die Anlage energieeffizient und wartungsarm macht. Das System soll mit folgenden Vorteilen entwickelt werden: - es kann vor geschlossenen und verglasten Flächen eingesetzt werden. - es kann mit einfachen Mitteln reproduziert werden und ist nicht an einen Hersteller gebunden - das System kann vor unterschiedlichen Fassaden (Putz, vorgehängte Fassaden, Glas etc.) zum Einsatz kommen. Der wesentliche Fortschritt ist, eine quantitative Grundlage für den Effekt der Verschattung einer Verglasung durch die Begrünung zu erarbeiten. Erklärtes Ziel des Projekts ist, einen Rechenansatz zu finden, mit dem die verschattende Wirkung der Bepflanzung für den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2 angesetzt werden kann (Grundlage BAUMANN 1980). Aufgrund des langsamen Wachstums von Pflanzen und der relativ kurzen Laufzeit des Projekts sollen die Effekte mit dynamischen Gebäudemodellen simuliert werden. Dabei werden jedoch die Eingangsparameter der Simulationen an bestehenden Kletterpflanzen und vergleichbaren Pflanzsituationen gemessen.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

DGJ Architektur GmbH
Walter-Kolb-Straße 22
60594 Frankfurt am Main

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

DGJ Architektur GmbH
Dr.-Ing. Dipl. Arch. ETH Hans Drexler M. Arch.
drexler(at)dgj.eu
60594 Frankfurt am Main

Fachbetreuer/in im BBSR :

Verena Kluth, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Fassadenbegrünung, sommerlicher Wärmeschutz, Gebäudekühlung, Mikroklima, grüne Gebäudehülle, Low-Tech, Recycling-gerechte Bauweisen
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, Sonnen-/ Wärmeschutz, Gebäudegrün, Modulares Bauen/ Systembau, Zirkuläres Bauen/ Rückbau/ Recycling, Gebäudehülle
Forschungskategorie nach EU : Experimentelle Entwicklung
Art des Unternehmens : kleines Unternehmen
Bundesförderung in EUR : 71.577,00