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Entwicklung eines nichtbrennbaren A1-Schaums zur Herstellung von 3D-Schalendämmungen und zur Anwendung als Montage- oder Füllschaum für Brandschutztüren und -fenster sowie Wandöffnungen.

Ergebnisse

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Projektetage der Bauforschung

Entwicklung eines nichtbrennbaren A1-Schaums zur Herstellung von 3D-Schalendämmungen und zur Anwendung als Montage- oder Füllschaum für Brandschutztüren und -fenster sowie Wandöffnungen.


Projektnummer
10.08.18.7-21.17
Projektbeginn
09.2021
Projektende
05.2023
Projektstatus
laufend

Ergebnisse

Verfüllen eines Mauerdurchbruchs mit dem nicht brennbaren Montageschaum FireFoe(m), Quelle: IGP Chemie GmbH

Das Verschließen von Durchbrüchen oder das Verfüllen von Türzargen in Bereichen mit feuerbeständigen und hochfeuerhemmenden Bauteilen erfolgt zurzeit nur aufwendig mit nichtbrennbaren Baustoffen wie Mörtel, Gips oder Mineralwolle. In Gebäuden mit hohen Brandschutzanforderungen können die Geräte der TGA mit Ausnahme der Rohre nicht mit einer Isolierung der Baustoffklasse A isoliert werden. Die allseits bekannten PU-Schäume sind für die beschriebenen Problemstellungen keine Lösung, da sie nach DIN 4102 bestenfalls als schwerentflammbar (B1) klassifiziert sind. Aktuell ist durch die Firma IGP-Chemie GmbH ein aus zwei Komponenten bestehender nichtbrennbarer A1-Schaum patentiert worden, der im Bausektor noch nicht konkurrenzfähig ist, weil unter anderem das Aufschäumverhalten und damit verbunden die Wärmeleitfähigkeit eine zu schlechte Performance aufweist. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen die Entwicklungsarbeiten so weit vorangetrieben werden, dass der nichtbrennbare Schaum ein Aufschäumverhalten ähnlich zum PU-Schaum besitzt und damit zum schnellen Verfüllen/Verschließen von Türzargen oder Wanddurchbrüchen verwendet werden kann. Für die Anwendung als Isolationsmaterial soll die Wärmeleitfähigkeit reduziert werden. Im Anschluss an diesen Entwicklungsaufgaben erfolgt das Scale up, um mit einem Ansatz eine Charge von 25 kg herzustellen. Da es sich bei diesem Schaum um ein 2K System handelt, wird ein mobiles Dosiersystem für die Baustelle entwickelt, mit dem 25 kg Material in einem Arbeitsgang verarbeitet werden können. Damit entfällt die Entsorgung der aktuell verwendeten 600 ml Einwegkunststoffkartuschen, die sonst in großen Mengen auf den Baustellen anfallen würden.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

IGP Chemie GmbH
Wierlings Busch 42
48249 Dülmen

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

IGP Chemie GmbH
Daniel Middendorf
info(at)igp-duelmen.de
48249 Dülmen

Fachbetreuer/in im BBSR :

Guido Hagel, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Montageschaum, Ortschaum, nichtbrennbar
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, Brandschutz, Neue Materialien und Techniken
Forschungskategorie nach EU : Industrielle Forschung
Art des Unternehmens : kleines Unternehmen
Bundesförderung in EUR : 310.332,00
Projektetage der Bauforschung
Projektvorstellung 1 23.03.2022