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Ganzheitliches Entscheidungsunterstützungsmodell zur nachhaltigen Revitalisierung von Nichtwohnimmobilien. - GEnRe NWI

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Ganzheitliches Entscheidungsunterstützungsmodell zur nachhaltigen Revitalisierung von Nichtwohnimmobilien. - GEnRe NWI


Projektnummer
10.08.18.7-22.40
Projektbeginn
10.2022
Projektende
04.2025
Projektstatus
laufend

Die Abbildung zeigt den Prozess zur ganzheitlichen Entwicklung obsolet gewordener Gebäude hinzu einem bedarfsgerechten Gebäudebestand. Die Bestandsentwicklung findet unter Berücksichtigung der drei Nachhaltigkeitsdimensionen statt., Quelle: Eigene Abbildung

Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel im Zuge einer Revitalisierungsentscheidung im Gebäudebestand unter Einbeziehung der drei Nachhaltigkeitsdimensionen eine Handlungsempfehlung zu geben. Die Entscheidung zwischen Revitalisierungsalternativen eines Bestandsbaus und einem Ersatzneubau wird derzeit primär ökonomisch bedingt. Gesellschaftliche Entwicklungen, Leerstand von Büro-, Handels- und Industrieimmobilien sowie die verschärften Klimaziele der Bundesregierung führen dazu, dass die (Bestands-)Projektentwicklung verstärkt soziale und ökologische Aspekte, neben ökonomischen Zielen berücksichtigen muss. Projektentwicklungen auf der grünen Wiese werden i.d.R. einer Bestandsentwicklung vorgezogen, da dessen ökonomische Risikobewertung geringer ausfällt. Durch die Entwicklung eines Handlungsleitfadens und Entscheidungsmodells wird der Umgang mit Bestandsbauten nachvollziehbarer gestaltet und der Erhalt sowie die zukunftsfähige Weiterentwicklung des Immobilienbestandes gefördert. Die Revitalisierung von Bestandsgebäuden kann erhebliche positive Auswirkungen auf die Ökobilanz eines Gebäudes haben. Insbesondere im innerstädtischen Bereich kann eine Revitalisierung, zu einer kreativen Wiederbelebung eines Stadtteils führen und somit einen sozialen Mehrwert für Nutzer und Anlieger bieten. Anhand des Entscheidungsunterstützungsmodells, das im Rahmen einer Revitalisierung ökonomische soziale und ökologische Aspekte sowie zukünftige Verschärfungen hinsichtlich Gebäudeverbrauch und Energieeffizienz berücksichtigt, wird die Möglichkeit geschaffen, anstehende Sanierungs-, Renovierungs- und Revitalisierungsmaßnahmen im Bestandsbau mit Nachhaltigkeitszielen zu verknüpfen. Ein konzeptioneller Pre-Check der auf Basis der Ergebnisse des Entscheidungsmodells entwickelt wird, soll spezifische Ursachen und Motive benennen können, die einen Handlungsbedarf am Gebäudebestand auslösen. Dieser Pre-Check kann zur Qualifizierung von Revitalisierungsbedarf und -potentialen herangezogen werden.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb - TU Braunschweig

administrative Verantwortung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Tanja Kessel

Schleinitzstraße 23a

38106 Braunschweig

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb - TU Braunschweig

Lehrstuhl für Infrastruktur- und Immobilienmanagement

Projektleitung: Constantin Falter

Fachbetreuer/in im BBSR :

Verena Kluth , WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Revitalisierung, Gebäudebestand, Redevelopment, Bestandsentwicklung, building stock, Kostenplanung, BIM, Umnutzung, Sanierung, Sustainability
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsförderung, Bestandsgebäude, Ökobilanzierung/ Lebenszyklusanalyse, Bewertungssysteme für Nachhaltiges Bauen, BIM/ digitale Planungsprozesse, Immobilienwirtschaft
Forschungskategorie nach EU : Industrielle Forschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 199.771,32