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Planung neuer Wohngebäude nach Energieeinsparverordnung 2009 und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Planung neuer Wohngebäude nach Energieeinsparverordnung 2009 und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz


Projektnummer
Projektbeginn
10.2008
Projektende
03.2011
Projektstatus
abgeschlossen mit Bericht

Konzept

Grundlage des Leitfadens bildet die Darstellung und Erläuterung der geltenden Anforderungen von Energieeinsparverordnung 2009 und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (Fassung vom 7. August 2008, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2009). Es erfolgt eine Auswahl und die Erläuterung wirtschaftlicher und marktgängiger Musterlösungen für die Kombination von baulichem Wärmeschutz und Anlagentechnik unter Einhaltung der jeweiligen Mindestanforderungen. Für diese beschriebenen Kombinationen werden energetische Berechnungen nach DIN V 4108-6/DIN V 4701-10 durchgeführt für zwei Modellgebäude (Einfamilienhaus und 12-Familienhaus) und die Einhaltung von EnEV 2009 und EEWärmeG aufgezeigt. Dabei steht die Einhaltung der Mindestanforderungen im Vordergrund.

Darstellung und Aufbau des Leitfadens sowie die zu betrachteten Systemvarianten wurden bei einem Workshop mit Experten aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Verbänden, Herstellern, Forschungs¬instituten, Fachhochschulen, Universitäten und Verbraucherzentralen abgestimmt.

Ergebnisse

Das Ergebnis des Forschungsvorhabens ist ein Leitfaden für die Planung neuer Wohngebäude unter Einhaltung von EnEV 2009 und EEWärmeG. Exemplarisch werden typische Lösungsmöglichkeiten zur Erfüllung der Anforderungen gezeigt, die aus einzelnen anlagentechnischen oder baulichen Maßnahmen, sowie aus Kombinationen bestehen. Dabei steht die Einhaltung der Mindestanforderungen im Vordergrund. Weitergehende Energiesparmaßnahmen sind aus energetischer und ökologischer Sicht sinnvoll, zur Erfüllung von EnEV 2009 und EEWärmeG jedoch nicht erforderlich. Besonders effiziente Anlagensysteme, die ausschließlich oder anteilig erneuerbare Energien nutzen, erfordern einen geringeren baulichen Wärmeschutz als weniger effiziente Anlagensysteme. Sollen EnEV 2009 und EEWärmeG durch eine 15%ige Unterschreitung der EnEV-Anforderungen an Primärenergiebedarf und Wärmedämmung der Gebäudehülle erfüllt werden, ist ein deutlich erhöhter baulicher Wärmeschutz, ggf. in Verbindung mit einer anlagenseitigen Optimierung, notwendig. Kann der Mindestanteil an erneuerbaren Energien oder Ersatzmaßnahmen nicht durch eine Maßnahme allein erreicht werden, ist eine Kombination von erneuerbaren Energien und/oder Ersatzmaßnahmen möglich. Durch die gegenseitige Beeinflussung der Maßnahmen können die jeweiligen Anteile nur iterativ ermittelt werden. Die Summe der prozentualen Anteile der tatsächlichen Nutzung im Verhältnis zum jeweiligen Mindestanteil muss 100 ergeben.

Veröffentlichungen

Hrsg.: BMVBS/BMU, Berlin 2011
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Projektbeteiligte
Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : EEWärmeG, EnEV, Bilanzierungsregeln