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Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes von 1950 bis 1979

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes von 1950 bis 1979


Projektnummer
Projektbeginn
06.2013
Projektende
06.2010
Projektstatus
abgeschlossen mit Bericht

Konzept

Quellen

Die Dokumentation der 200 Kunst-am-Bau-Projekte stützt sich auf Recherchen im Archiv des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Das Augenmerk liegt auf Wettbewerbsausschreibungen, Ergebnisniederschriften, den Erläuterungsberichten der Künstler und auf Korrespondenzen zwischen dem BBR beziehungsweise der Bundesbaudirektion und den Künstlern sowie anderen Beteiligten. Im Hintergrund stützt sich die Studie auf persönliche Kontakte der Autoren dieser Studie mit den jeweils Beteiligten, darüber hinaus auf allgemeine und spezielle kunsthistorische, teilweise auch künstlermonographische Literatur, auf Internetrecherchen sowie auf Plan- und Kartenmaterial.

Die Quellenlage zur Kunst am Bau ist relativ uneinheitlich. Die Archive des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Bonn und Berlin bieten grundlegende Akteninformationen. Zudem widmen sich einige Fachbücher Fragen der Kunst am Bau. Mitunter berichten Flyer und Hauspublikationen über Kunst-am-Bau-Wettbewerbe. Weitere Archivalien finden sich in den jeweils zuständigen Bauämtern, Liegenschaftsverwaltungen und anderen zuständigen Stellen, wobei Kunst-am-Bau-Vorgänge selten gezielt verzettelt oder komplett mit Auslobungstext, Ergebnisprotokollen der Wettbewerbe samt Erläuterungsberichte der Künstler anzutreffen sind.

Wichtig bei der Materialbeschaffung sind die Archive der Künstler und deren Präsenzen im Internet. Nachfragen bei Nutzern vor Ort runden das Bild ab. Wo es möglich und vom Aufwand her gerechtfertigt war, wurden Ortsbegehungen unternommen.

Kriterien für die Auswahl der Objekte

Um die Vielzahl der möglichen Objekte einzugrenzen, wurden statistische Kriterien einbezogen wie die Häufigkeit der Realisierungen in den verschiedenen Jahren oder die geografische Verteilung. Eine wichtige Rolle spielen hier das Spektrum der beteiligten Institutionen und die Strukturwandel durch Regierungsumzug, Abbau der Bundeswehr und Privatisierungen von ehemals staatlichen Einrichtungen. Der geübten Vergabepraxis entsprechend finden sich in dieser Studie vornehmlich beschränkt ausgeschriebene Wettbewerbe. Gleichzeitig enthält die Studie - zumindest exemplarisch - auch andere Wettbewerbsformen. Zusätzlich ist es ein Anliegen, die Übersicht über die Kunst-am-Bau-Maßnahmen insbesondere der Bundesstadt Bonn abzurunden.

Ergebnisse

Die Studie "Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes von 1950 bis 1979" dokumentiert den deutlich eigenständigen, ortspezifischen Charakter der Kunst am Bau. Das Spektrum reicht dabei von eher "dekorativen" zu ausgesprochen autonomen Positionen, von punktuell begrenzten Maßnahmen zu integralen Konzepten. Die Studie gliedert sich in zwei Abschnitte.

Der einleitende Teil gibt einen kurzen Überblick und enthält methodische und inhaltliche Überlegungen, die zur Auswahl geführt haben. Hierbei spielen die künstlerische Qualität, geografische und mediale Belange sowie Änderungsszenarien durch Regierungsumzug oder Nutzungswechsel eine besondere Rolle. Abschließend werden die in der Einzeldokumentation und -analyse gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der Kunstformen, der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sowie Institutionen dargestellt.

Der zweite, dokumentierende Teil enthält Kurzdarstellungen von 200 Kunstwerken. Jede dieser Darstellungen gibt eine fotografische Erfassung der Arbeit sowie ihres architektonischen Zusammenhangs. Aufgelistet sind jeweils die Normdaten künstlerischer Arbeit (Künstlername, Werktitel, Entstehungsjahr, Technik, Maße) sowie Vergabe- und Ortsinformationen, eine kurze Künstlervita sowie Quellenhinweise.

Die darstellenden Texte gehen von der architektonischen Situation aus und arbeiten die besonderen Zusammenhänge der jeweiligen Werke im Kontext der Kunst am Bau aus. Daneben stellen sie die Werke in den Kontext des jeweiligen künstlerischen Oeuvres und analysieren sie formal und inhaltlich.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse finden Sie in der BBSR-Online-Publikation 12/2014: >> weitere Informationen

Weitere Informationen und Veröffentlichungen zum Thema "Kunst am Bau" erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung:
LINK

Veröffentlichungen

BBSR (Hrsg.): Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes von 1950 bis 1979. BBSR-Online-Publikation 12/2014, Bonn 2014
>> weitere Informationen

Projektbeteiligte
Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Kunst am Bau, Bund, öffentliche Baumaßnahmen, Kunstwerke, Künstler