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Entwicklung eines Level of Visualization zur Standardisierung der Anforderungen an Bauwerksvisualisierungen auf Basis von BIM-Modellen

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Entwicklung eines Level of Visualization zur Standardisierung der Anforderungen an Bauwerksvisualisierungen auf Basis von BIM-Modellen


Projektnummer
10.08.18.7-21.42
Projektbeginn
10.2021
Projektende
10.2023
Projektstatus
laufend

Standardisierung von Visualisierungsmöglichkeiten in BIM-Projekten, Quelle: ICoM

Architekturvisualisierungen werden immer wichtiger bei der Darstellung komplexer Bauvorhaben. Gleichzeitig ergeben sich mit der zunehmenden Digitalisierung auch für die Visualisierung technische Möglichkeiten, die bislang nicht oder nicht kostengerecht möglich waren. Die Spanne reicht hierbei von der visuellen Abstraktion mit Falschfarben über die fotorealistisch gerenderte Darstellung bis zum haptischen 3D-Druck oder der immersiven Begehung in einer VR-Umgebung. In immer mehr Projekten wird insbesondere auftraggeberseitig eine Visualisierung für Nutzerabstimmungen und für die partizipative Öffentlichkeitsarbeit gewünscht. Empfehlungen, welche Qualitäten der Visualisierung für welche Anwendungen und Projekte geeignet sind, fehlen bislang. Ebenso wenig gibt es konkrete Definitionen für die Qualität einer Visualisierung unter Berücksichtigung von Ausgabeform (visuell, virtuell, haptisch), Medium (Bildschirm, VR-Cave, VR-Brille etc.), Darstellung (technisch, fotorealistisch etc.) und Detaillierung (Farbigkeit, Textur etc.). Somit ist es für ausschreibende Stellen derzeit schwierig, die geeignete Qualität zu wählen, präzise zu formulieren sowie den Aufwand sachgerecht abzuschätzen. In diesem Forschungsvorhaben sollen ein standardisiertes Level of Visualization unter Berücksichtigung bereits vorhandener LOIN/LOD-Definitionen entwickelt werden. Darüber hinaus werden Empfehlungen für geeignete Qualitäten der Visualisierung für verschiedene Anwendungen ausgesprochen. Die Ergebnisse werden in einem verständlichen Leitfaden veröffentlicht, so dass Handreichungen für Projekte bis hin zu Positionen für die produktneutrale Ausschreibung zur Verfügung stehen. Die Erarbeitung erfolgt unter Einbindung der Beteiligten von Planung, Bau und Betrieb sowie der Perspektiven der öffentlichen Hand, der Auftragnehmer und der Nutzer. Neben diesen Akteursgruppen finden sich im Forschungskonsortium noch Start Ups, die im Bereich der Virtual Reality neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Templergraben 55
52062 Aachen

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert
klemt-albert(at)icom.uni-hannover.de
52062 Aachen

Fachbetreuer/in im BBSR :

Anne Bauer, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : BIM, Visualisierung, Stufenkonzept, Öffentlichkeitsarbeit, Projektverständnis, Planungsprozesse, Standardisierung, Virtual Reality, 3D-Gebäudemodelle, 3D-Modelle
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, BIM/ digitale Planungsprozesse, Planungsprozesse
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 165.713,00