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Inhalte

Praxis der Wiederverwendung in Deutschland

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Praxis der Wiederverwendung in Deutschland

Erforschung, Vernetzung und Förderung vorhandener Akteure und Praxisbeispiele im deutschen Bauwesen


Projektnummer
10.08.18.7-26.29
Projektbeginn
10.2026
Projektende
12.2028
Projektstatus
laufend

Warenangebot im Second-Hand-Baumarkt Kaiserslautern, © Foto: René Heusler, Fachgebiet KEA, RPTU

Die Wiederverwendung von Baustoffen und -teilen ist nicht nur eine baukulturelle Praxis mit reicher Tradition, sie ist auch ein hochwirksamer Weg, um in der Erstellungsphase von Bauten sowohl natürliche Ressourcen und Abfälle, als auch CO2eq-Emissionen einzusparen. Trotz dieses großen Potenzials fehlt in Deutschland bisher der breite Transfer in die Anwendung. Ziel des Projektes ist es, vorhandene unternehmerische Strukturen und Akteure im Bereich der Rückgewinnung und Wiederverwendung und entsprechendes Fachwissen in Deutschland systematisch zu erforschen, zu vernetzen und zu fördern, um so die ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Praxis der Bauteilwiederverwendung sichtbar und zugänglich zu machen. Denn Forschungen in europäischen Nachbarländern und erste eigene Untersuchungen der Projektpartner legen nahe, dass auch in Deutschland ein breites Spektrum unternehmerischer Strukturen in diesem Bereich existiert - ein wertvolles Potenzial für die Transformation in eine klima- und ressourcenschonende Kreislaufbauwirtschaft, das bisher kaum genutzt wird. Das Projekt Praxis der Wiederverwendung in Deutschland soll dies in drei Schritten angehen: Erforschen: Deutschlandweit werden vorhandene Akteure im Bereich Rückgewinnung und Wiederverwendung ermittelt, um ein vertieftes Verständnis der Rahmenbedingungen, Erfordernisse und Hemmnisse verschiedener Gewerke und Regionen für diese Praxis zu entwickeln. Vernetzen: Durch Anschluss an die etablierte europäische Non-Profit-Plattform Opalis werden Akteure der Wiederverwendung sichtbar und zugänglich gemacht und Deutschland an zukunftsweisende Entwicklungen und Strukturen im Bereich der Bauteilwiederverwendung in Europa angebunden. Fördern: Ein Maßnahmenkatalog formuliert auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse Empfehlungen für Politik, Verwaltung und Branchenverbände für die gezielte Förderung, Aktivierung und Skalierung vorhandener Wiederverwendungspraktiken in Deutschland.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)
Pfaffenbergstrasse 95
67663 Kaiserslautern

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)
Fachgebiet kreislaufeffektive Architektur
Institutsleitung: Jun.-Prof. Eva Stricker
Projektleitung: Jun.-Prof. Eva Stricker

Weitere Forscher/innen :

Forscher 2:
Ioan C. Brumer
Programm reuse.matters
Leitung: Ioan C. Brumer
Bearbeitung: Ioan C. Brumer

Forscher 3:
Rotor DC
Rotor
Leitung: Michael Ghyoot
Bearbeitung: Michael Ghyoot

Fachbetreuer/in im BBSR :

Daniel Wöffen, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Reuse, Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschutz, Dekarbonisierung, Rückgewinnung, Opalis, Zirkuläre Bauwirtschaft, Nachhaltigkeit
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 250.913,00