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Prognose der Körperschallausbreitung in Gebäuden in Holzbauweise
Prognose der Körperschallausbreitung in Gebäuden in Holzbauweise
Eine praktische Methode zur Bestimmung von Eingangsadmittanzen und Körperschall-Übertragungsfunktionen im Holzbau
10.08.18.7-25.27
10.2025
10.2027
laufend
Neben Fachkräftemangel und Digitalisierung gehören Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit zu den akuten Herausforderungen der deutschen Bauindustrie. Gleichzeitig führen Wohnungsmangel und Urbanisierung zu Verdichtung, Umnutzung und Sanierung [1]. Mit zunehmender Wohndichte steigt mutmaßlich die Belastung durch Nachbarschaftslärm signifikant an. Neben Trittschall bilden gebäudetechnische Anlagen dabei ubiquitäre Emittenten [2] dieser bereits jetzt maßgeblichen Lärmbelastung [3]. Der Holzbau gilt mit steigender Relevanz als vielversprechender Lösungsansatz einiger der genannten Herausforderungen [4]. Um jedoch das Potenzial auszuschöpfen und die Bautechnik breitenwirksam voranzubringen, müssen drängende Probleme gelöst werden. Die Kombination aus leichter Holzbauweise und steigender Wohn- und damit Quellendichte stellt eines der akustischen Kernprobleme dar. Deshalb benötigen planende Ingenieurinnen und Ingenieure dringend flexible und gleichzeitig praxistaugliche Methoden zur Erarbeitung nachhaltiger Lösungen. Vorangegangene Forschung etablierte bereits ein solches Grundkonzept in der internationalen Normung [5]. Der Schalldruckpegel im Gebäude, verursacht durch eine Körperschallquelle, wird dabei nur durch die eingeleitete Schallleistung und die Übertragungsfunktion des Gebäudepfads zwischen Quelle und Empfänger beschrieben. Durch Aufnahme des Verfahrens in die Novelle der Schallschutznorm DIN 4109-2 [6], wird diese flexible und gleichzeitig geradlinige Methode der Branche zugänglich gemacht. Eigene Forschung zeigt bereits eine validierte und praxistaugliche Umsetzung für Massivbauten. Zur Anwendung im Holzbau fehlen jedoch essenzielle Vereinfachungen des dynamisch komplexen Verhaltens. Das Forschungsvorhaben wird gezielt diese Lücke durch analytische sowie empirische Untersuchungen schließen und eine Nutzbarkeit im Holzbau erreichen. Durch vielschichtigen Ergebnistransfer werden in engem Austausch mit Projektbeteiligten stringente und flexible Lösungen erarbeitet.
| Projektbeteiligte | |
|---|---|
| Antragsteller/in : |
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. |
| Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) : |
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. |
| Weitere Forscher/innen : |
Forscher 2: |
| Fachbetreuer/in im BBSR : |
Steffen Kisseler, i. A. BBSR / WB 3 |
| Eckdaten | |
|---|---|
| Schlagworte zum Projekt : | Bauakustik, Prognosemodell, Körperschall, Holzbau, Eingangsadmittanz, Übertragungsfunktion, DIN EN 12354-5 |
| Einordnung in Zukunft Bau : | Forschungsbericht, Forschungsförderung, Akustik/ Schallschutz, Massivbau, Holzbau, Bewertungssysteme für Nachhaltiges Bauen, Normen/ Standards, BIM/ digitale Planungsprozesse |
| Forschungskategorie nach EU : | Industrielle Forschung |
| Art des Unternehmens : | Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung |
| Bundesförderung in EUR : | 190.293,00 |
| Projektetage der Bauforschung | ||
|---|---|---|
| Projektvorstellung 1 | 18.03.2026 | |
