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Adaptive Ein- und Zweifamilienhäuser

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Adaptive Ein- und Zweifamilienhäuser

Typologie u. Wohnflächenpotenzial der Adaptionsfähigkeit von Ein- und Zweifamilienhäusern im Bestand


Projektnummer
10.08.18.7-26.12
Projektbeginn
01.2027
Projektende
12.2028
Projektstatus
laufend

Adaptive Ein- und Zweifamilienhäuser, © Jenny Klosek, Dennis Osenstädter, FH Dortmund

Nach wie vor gehört das Eigenheim zu den beliebtesten Wohnformen. Derzeit werden jedoch knapp 60 % der 16 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser (EZFH) in Deutschland nur von 1- und 2-Pers.-Haushalten bewohnt. Um die Potenziale einer aus sozial-ökologischen und ökonomischen Aspekten sinnvollen Nutzungsintensivierung und Wohnflächenoptimierung von EZFH im Bestand systematisch zu erschließen, wird eine Typologie zur Adaptionsfähigkeit von EZFH entwickelt, die auf den gesamten deutschen EZFH-Bestand anwendbar ist. Ziel ist es, bestehende EZFH an wechselnde Lebensphasen und Haushaltsgrößen sowie für neue Wohnformen anzupassen, um auf die anhaltende Wohnraumnachfrage zu reagieren und Siedlungsflächenzuwachs sowie Ressourceninanspruchnahme zu minimieren. Für eine repräsentative Auswahl von EZFH werden Anpassungsmaßnahmen und Umbaumöglichkeiten für ein anderes Haushaltsspektrum erarbeitet. Über die Identifikation von ähnlichen Anpassungsmaßnahmen werden die zugrunde liegenden Parameter deutlich. Die sich herauskristallisierenden Adaptivitätstypen können das gewinnbare Wohnflächenpotenzial in diesem Gebäudesegment verallgemeinerbar abbilden. Über die Hochrechnung der typenweise aktivierbaren Wohnfläche werden Abschätzungen zum heutigen und zukünftigen Wohnflächenpotenzial für den Gesamtbestand der Familienhäuser in Deutschland getroffen. Das Projekt „Adaptive Ein- und Zweifamilienhäuser (AdaptFH)“ hat zum Ziel, die an Immobilienprozessen Beteiligten insbesondere Kaufinteressierte und Hauseigentümer für die Adaptionsfähigkeit der Gebäude zu sensibilisieren und auf geeignete Maßnahmen aufmerksam zu machen. Zur Verbreitung werden Typologie und Bewertungssystematik anschaulich und verständlich in einem Handbuch und auf einer Webseite dargestellt.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Fachhochschule Dortmund
Sonnenstr. 96-100
44139 Dortmund

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Fachhochschule Dortmund
Fachbereich Architektur, Professur für Städtebau und Städtebauliches Entwerfen
Institutsleitung: Prof. Christian Moczala, Dipl.-Ing.
Projektleitung: Prof. Christian Moczala, Dipl.-Ing.

Weitere Forscher/innen :

Forscher 2:
ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH
ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH
Leitung: Prof. Dr. Martin Pehnt/Lothar Eisenmann/Alexander Höger
Bearbeitung: Dr. Lars Brischke

Forscher 3:
Fachhochschule Dortmund
FB Informatik - Web-Engineering und Software-Technik
Leitung: Prof. Dr. Sven Jörges
Bearbeitung: Prof. Dr. Sven Jörges

Forscher 4:
Verband Wohneigentum e.V.
Geschäftsführung
Leitung: Verena Örenbas
Bearbeitung: Verena Örenbas

Fachbetreuer/in im BBSR :

Felix Lauffer, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Gebäudebestand, Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Haushaltdynamik, Nachfamilienphase, Pro-Kopf-Wohnfläche, Wohnflächenpotenzial, Adaptivität, Teilbarkeit, Umbau
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 358.140,00