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Minimale BIM-Modelle für eine effiziente Sanierung

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Minimale BIM-Modelle für eine effiziente Sanierung

Minimale BIM-Modelle für eine effiziente Sanierungsplanung von Schulbauten (Minimal Viable BIM)


Projektnummer
10.08.18.7-26.14
Projektbeginn
09.2026
Projektende
08.2028
Projektstatus
laufend

Automatisierte Generierung eines funktional reduzierten BIM-Modells aus einem Bestandsschulgebäude, © Eigene Darstellung

Die energetische und funktionale Erneuerung öffentlicher Bestandsgebäude stellt eine zentrale Herausforderung für kommunale und staatliche Bauverwaltungen dar. Insbesondere im Bildungssektor betrifft dies eine Vielzahl von Schulgebäuden, die zwischen den 1950er und 1970er Jahren in serieller Bauweise errichtet wurden. Diese Schulgebäude zeichnen sich durch modulare Grundrisse, standardisierte Bauteile und eine weitgehend uniforme Typologie aus. Trotz ihres systematischen Aufbaus fehlt häufig eine digitale Bestandsdokumentation, was eine effiziente Planung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen erschwert. Die nachträgliche Erstellung Building Information Models (BIM-Modelle) ist für solche Bestandsbauten mit hohem personellen und finanziellen Aufwand verbunden und überschreitet oft den Umfang typischer Sanierungsprojekte. Zahlreiche Forschungsprojekte und Softwareprodukte zeigen mittlerweile, dass sich geometrische Informationen aus 2D-Plänen oder Punktwolken auch automatisiert extrahieren lassen; damit eröffnen sich eröffnet neue Möglichkeiten, um Modellierungsabläufe flexibler und automatisierter zu gestalten. Vor diesem Hintergrund adressiert das Projekt die Notwendigkeit einer methodisch fundierten, ressourcenschonenden und skalierbaren Lösung zur digitalen Erfassung von Bestandsgebäuden, hier am Beispiel Hamburger serieller Schulbauten. Ziel ist es, Ansätze zur automatisierten Generierung minimaler viabler BIM-Modelle (sogenannter MV_BIMs) zu erproben, die ausschließlich die für die jeweilige Sanierungsplanung relevanten Informationen enthalten. Der Ansatz basiert auf dem Prinzip der funktionalen Suffizienz: Es sollen nur jene geometrischen und semantischen Daten erfasst und modelliert werden, die für die Planung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. Damit wird ein methodischer Wechsel vollzogen, weg von aufwändigen und detailreichen BIM-Modellen hin zu zweckorientierten, anwendungsspezifischen digitalen Repräsentationen.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

HafenCity Universität Hamburg
Henning-Voscherau-Platz 1
20457 Hamburg

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

HafenCity Universität Hamburg
Digital City Science
Institutsleitung: Prof. Jörg Rainer Noennig
Projektleitung: Burak Bek

Weitere Forscher/innen :

Forscher 2:
SBH Schulbau Hamburg / GMH Gebäudemanagement Hamburg GmbH
Zentrales Facility Management
Leitung: Henning Berger
Bearbeitung: Henning Berger

Forscher 3:
Formitas AG, Aachen
Digital Transformation
Leitung: Falk Wagner
Bearbeitung: David Wehmeyer

Forscher 4:
Hochschule für Angewandte Wisschaften Hamburg (HAW Hamburg)
Fakultät Elektro-, Medien-, und Informationstechnik
Leitung: Prof. Dr. Carolin Liedtke
Bearbeitung: Prof. Dr. Roland Greule

Fachbetreuer/in im BBSR :

Dr.-Ing. Michael Brüggemann, i. A. BBSR / WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : BIM, Bestand, Bestandserfassung, Sanierung, serielle Sanierung, Schulbau
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 351.000,00