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Entscheidungsmatrix für Wärmenetzkonfigurationen

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Entscheidungsmatrix für Wärmenetzkonfigurationen

Werkzeug für die Neuplanung von Nahwärmenetzen in Bestandsquartieren


Projektnummer
10.08.18.7-26.19
Projektbeginn
10.2026
Projektende
03.2029
Projektstatus
laufend

Schematische Darstellung der Entscheidungsmatrix als Beschleunigungswerkzeug in der Planung von Wärmenetzen in Bestandsquartieren, © HRI

Im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung werden in Deutschland zahlreiche Gebiete identifiziert, in denen eine netzbasierte Wärmeversorgung sinnvoll ist oder geprüft werden muss. Daran anschließend stellt sich insbesondere in Bestandsquartieren die Frage, ob ein kaltes oder ein konventionelles Nahwärmenetz die effizientere Lösung darstellt. Neben der Netzart ist auch die Systemstruktur zu berücksichtigen: Wärme kann zentral erzeugt oder dezentral, etwa über gebäudeindividuelle Wärmepumpen in kalten Netzen, bereitgestellt werden. Diese Entscheidung beeinflusst maßgeblich die Effizienz sowie die Integration erneuerbarer Energien und Abwärme. Trotz bekannter Vor- und Nachteile ist eine fundierte Bewertung der verschiedenen Systemkombinationen bislang meist nur durch aufwendige Simulationen möglich. Hier setzt das Projekt an. Ziel ist es, zu untersuchen, unter welchen Randbedingungen kalte bzw. konventionelle Netze sowie zentrale bzw. dezentrale Strukturen energetisch vorteilhaft sind. Grundsätzlich sinkt die Effizienz mit steigender Vorlauftemperatur, wobei unterschiedliche Effizienzverläufe der Systeme einen Schnittpunkt erwarten lassen. Als weiterer Einfluss ist das verfügbare lokale Wärmepotential zu berücksichtigen, die entweder zur Regeneration oder als direktes Potential für Wärmepumpen genutzt werden können. Die unterschiedlichen Temperaturniveaus von Erneuerbaren Energien und Abwärmepotentialen lassen sich unterschiedlich effizient in ein Netz einbinden und beeinflussen, deshalb die Konzeptentscheidung. Auf dieser Grundlage wird eine praxisnahe Entscheidungs- und Bewertungsmatrix entwickelt, die Planenden und Kommunen eine Orientierung bei der Auswahl geeigneter Versorgungskonzepte bietet. Ergänzend werden reale Fallbeispiele analysiert und eingeordnet.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Technische Universität Berlin
Hermann-Rietschel-Institut, FG Energie, Komfort & Gesundheit in Gebäuden
Institutsleitung: Martin Kriegel
Projektleitung: Stefan Brandt

Weitere Forscher/innen :

Forscher 2:
Stadt Hennef
Stadt Hennef
Leitung: Johannes Oppermann
Bearbeitung: Johannes Oppermann

Forscher 3:
Gemende Windeck
Gemende Windeck
Leitung: Thomas Becher
Bearbeitung: Thomas Becher

Forscher 4:
heatbeat engineering GmbH
heatbeat engineering
Leitung: Dr. Marcus Fuchs
Bearbeitung: Michael Mans

Forscher 5:
Gemeinde Kleinmachnow
Gemeinde Kleinmachnow
Leitung: Hr. Ernsting
Bearbeitung: Fr. Wenger

Forscher 6:
Energieagentur Rhein-Sieg e.V.
Energieagentur Rhein-Sieg
Leitung: Thorsten Schmidt
Bearbeitung: Nils Becker

Forscher 7:
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie
Berlin Partner
Leitung: Wolfgang Korek
Bearbeitung: Robert Viebig

Fachbetreuer/in im BBSR :

Verena Kluth, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Wärmenetze, Kalte Nahwärme, Entscheidungsmatrix, Kommunale Wärmeplanung, Energieeffizienz, Bestandsquartiere, Dekarbonisierung, Wärmewende, Nachhaltige Wärmeversorgung, Netzkonfigurationen
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 207.973,00