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Die klimaneutrale Baustelle als Beitrag zur Nachhaltigkeit von Gebäuden und Infrastruktur

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Die klimaneutrale Baustelle als Beitrag zur Nachhaltigkeit von Gebäuden und Infrastruktur

Möglichkeiten der Transformation von fossil in regenerativ betriebenen Baustellen im Kontext der Wettbewerbsfähigkeit der Bauunternehmen bei der Umstellung von Energieträgern und Nutzung neuer Technologien


Projektnummer
10.08.18.7-25.11
Projektbeginn
11.2025
Projektende
11.2027
Projektstatus
laufend

Schema einer Baustelle, © Krištofič Š, Harborth T, u. a.: Analysis of the opportunities for reducing energy intensity in construction site operations in Germany. Civil Engineering Design. 2025. https://doi.org/10.1002/cend.202400035

Auf Gebäude in der EU entfallen 40 % des Energieverbrauchs und 36 % der Treibhausgasemissionen, verteilt auf die Phasen Bau, Nutzung, Renovierung und Abriss (https://commission.europa.eu/news/focus-energy-efficiency-buildings-2020-02-17_de; 21.05.2024). Der Gebäudebetrieb und die Herstellung von Baustoffen werden bereits durch Gesetze und Richtlinien bewertet und reglementiert, der eigentliche Arbeitsprozess auf der Baustelle steht bisher nicht umfassend hinsichtlich der Nutzung von CO2-neutralen Technologien im Zentrum der fachlichen Diskussion. Die Reduzierung der Nutzung von fossilen Energieträgern auf Baustellen wird zukünftig für Bauunternehmen nicht nur eine ökologische Frage, sondern wird auch ökonomisch relevanter u. a. durch die steigende Verpreisung der Emission von CO2 und die Einbeziehung von Umweltaspekten in Vergabeverfahren der öffentlichen Hand. Mit der Reduzierung der Nutzung von fossilen Energieträgern wird ein Anstieg der Nutzung von regenerativen Energieträgern zum Beispiel in Form elektrischer Energie als Sekundärenergieträger und damit der Nutzung von strombetriebenen Geräten verbunden sein. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Bauunternehmen wird es daher entscheidend sein, sich rechtzeitig mit der Umstellung der Energieträger beim Betrieb der Baustellen zu beschäftigen. Die baubetriebliche Relevanz des Forschungsvorhabens liegt in diesem Zusammenhang in der Bewertung eines wirtschaftlich optimalen Zeitpunktes. Durch das Forschungsvorhaben soll eine Grundlage für die Planung von Baustellen unter Berücksichtigung der Vermeidung der Nutzung von fossilen Energieträgern geschaffen werden. Insbesondere handelt es sich a) um eine systematische Bewertung aller relevanten Eingangsgrößen für den Betrieb von Baustellen vor dem Hintergrund der Sicherstellung der energetischen Versorgung und b) um eine systematische Einschätzung der Möglichkeit der Transformation von fossilen zu regenerativen Energieträgern in Form von elektrischer Energie.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Hochschule Magdeburg-Stendal
Breitscheidstraße 2
39114 Magdeburg

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Hochschule Magdeburg-Stendal
Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb-Bautechnologie
Institutsleitung: Prof. Dr. Thomas Harborth, LL.M., MBA
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Harborth, LL.M., MBA

Fachbetreuer/in im BBSR :

Guido Hagel, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : CO2-Neutralität, Wirtschaftlichkeit, Baubetrieb, Energie, Strom
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, Energieeinsparung/ -gewinnung, Öffentliche Gebäude, Ökobilanzierung/ Lebenszyklusanalyse, Bewertungssysteme für Nachhaltiges Bauen, Baurecht, Gebäudebetrieb/ -nutzung
Forschungskategorie nach EU : Industrielle Forschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 64.856,60