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Warenhäuser als Impulsgeber einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung

Projektbeschreibung

Projektbeteiligte

Eckdaten

Warenhäuser als Impulsgeber einer nachhaltigen Innenstadtentwicklung

Systematik und Leitfaden für die Kategorisierung von Warenhäusern in Klein-, Mittel und kleineren Großstädten als strategische Bausteine von innenstädtischen Transformationsprozessen


Projektnummer
10.08.18.7-25.16
Projektbeginn
12.2025
Projektende
07.2027
Projektstatus
laufend

Hansa Kaufring, Wesel, 1980er, © Stadtarchiv, WDR Digit

Die Transformation von Warenhäusern ist eine wichtige Aufgabe der Innenstadtentwicklung, besonders für Städte abseits der Metropolen. Neue Schließungswellen stellen die Funktionalität von Warenhäusern als Ankerprogramme einer lebendigen Mitte infrage. Ihre Umnutzung birgt das Potenzial, neue Funktionsbausteine im Stadtgefüge auszubilden und die Attraktivität innerstädtischer Quartiere langfristig zu sichern. Bedrohte Warenhäuser sollten daher nicht länger als isolierte Einzelimmobilien betrachtet werden, sondern als strategisches Element einer integrierten und nachhaltigen Innenstadtentwicklung. Diversifizierte Nutzungsprogramme schöpfen die Standortvorteile von innenstädtischen Lagen aus, sprechen Raumbedarfe, auch neuer Nutzergruppen an und sichern ihre Aufenthaltsqualität und Zentrenfunktion. Dieses Potenzial wird bislang kaum genutzt: Eine Auswertung abgeschlossener Transformationsvorhaben zeigt, dass zwar für fast alle geschlossenen Warenhäuser eine Nachnutzung gefunden werden konnte. Doch häufig tragen die Projekte nur bedingt zur funktionalen Diversifizierung der Innenstädte bei und setzen kaum neue Impulse für die Belebung. Umnutzungsvorhaben sollten daher auf Basis des kurz- und langfristigen Transformationspotenzials der Gebäude und standortspezifischen Bedarfen der Innenstädte konzipiert werden. Es bedarf einer systematischen Erforschung der Wechselwirkungen zwischen dem städtischen Gefüge als Rahmen und dem Warenhaus, seinem Nutzungsprogramm und spezifischen Lageeigenschaften als Faktor. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Systematik zur Kategorisierung von Warenhäusern in Klein-, Mittel und kleineren Großstädten sowie die Erstellung eines Leitfadens mit Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger aus Politik, Planung und Immobilienwirtschaft. Kontextbedingungen werden in die Wissensbasis integriert und damit die Grundlage für die fallspezifische Diskussion möglicher Impulswirkungen auf ihre städtische Umgebung verbessert.

Projektbeteiligte
Antragsteller/in :

Technische Universität München
Arcisstr. 21
80333 München

Federführende/r Forscher/in (alternativ Sprecher/in) :

Technische Universität München
Lehrstuhl Sustainable Urbanism
Institutsleitung: Prof. Mark Michaeli
Projektleitung: Anna-Maria Mayerhofer

Weitere Forscher/innen :

Forscher 2:
Bauhaus-Universität Weimar
Lehrstuhl Stadt Raum Entwerfen
Leitung: Prof. Dorothee Rummel
Bearbeitung: Noa Wilhelmi

Forscher 3:
Leibniz Universität Hannover
Lehrstuhl Stadt- und Raumentwicklung
Leitung: Prof. Tim Rieniets
Bearbeitung: Prof. Tim Rieniets

Fachbetreuer/in im BBSR :

Katja Hasche, WB 3

Eckdaten
Schlagworte zum Projekt : Warenhäuser, Innenstadt, Zentrenfunktion, Umnutzung, Redevelopment, Immobilienwirtschaft, Kommunen, Einzelhandel, Mixed-Use, Klima- und Ressourcenschutz
Einordnung in Zukunft Bau : Forschungsbericht, Forschungsförderung, Energieeinsparung/ -gewinnung, Architektur/ Gestaltung/ Qualität, Immobilienwirtschaft
Forschungskategorie nach EU : Grundlagenforschung
Art des Unternehmens : Einrichtung für Forschung und Wissensverbreitung
Bundesförderung in EUR : 295.190,10